Gewerk 2 - Bauleistungen - Erd- u. Rohbauarbeiten - Beton- und Maurerarbeiten


Gewerk 2 - Beton und Maurerarbeiten - Rohbau


e) Beton und Maurerarbeiten

Grundsätzlich wird eine Bodenplatte nach statischen Erfordernissen eingebaut. Das gilt auch bei nicht unterkellerten Häusern für eine Bodenplatte mit Frostschürze.

Unter der Bodenplatte bringen wir als Trennlage außerdem eine 20 cm starke, kapillarbrechende Kies- oder Schotterfilterschicht mit Folienabdeckung ein. Die Bodenplatte ist 20 cm dick und wird in Ortbeton mit einer Betongüte C20/25 inklusive Stahlbewehrung gegossen. Die erforderliche Stahlbewehrung mit bis zu 15 kg/m2 bei einem Haus mit Keller und 18 kg/m2 bei einem Haus auf Bodenplatte sind bereits eingebaut. Alternativ kann die Bodenplatte von Ihrem Rohbau-Unternehmen auch mit entsprechendem Stahlfaserbeton gegossen werden.

Sollte die Fundamentierung mit Streifenfundamenten ausgeführt werden, kann die Stärke der Bodenplatte weniger als 20 cm betragen. Ihre Stärke richtet sich dann nach der statischen Berechnung.

Um Wärmebrücken zu vermeiden, wird der Rand der Bodenplatte mit einer Perimeterdämmung in einer Stärke von 60 mm WLG 035 versehen. Nicht unterkellerte Gebäude erhalten außerdem eine umlaufende Frostschürze sowie eine 10 cm starke Dämmung WLG 040 unter der Bodenplatte. Wir gehen dabei von einer maximalen Frosteindringungstiefe von 1,0 m aus. Das entspricht einer Frostschürzenhöhe von 80 cm.

Bei einem freistehenden Keller bietet Ihnen das Rohbau-Unternehmen diese Leistung separat auf Wunsch an.

In die Fundamentplatte wird eine Fundamenterdung aus verzinktem Bandstahl nach VDE Vorschrift eingebaut.

Bei der Grundkalkulation gehen wir von einer zulässigen Bodenpressung von 200 kN/m2 (bei nicht unterkellerten Gebäuden: 150 kN/m2) und einem maximalen Mutterboden von 20 cm sowie eine Frostschürzentiefe von 80 cm aus. Aufschluss über die Baugrundverhältnisse kann nur ein vom Fachmann erstelltes Baugrundgutachten ergeben.

Mauerwerk Kellergeschoss

Alle Außenwände des Kellergeschosses werden bei Ihrem Haus mit speziell für den Keller vorgesehenen Plansteinen errichtet. Welche Mauerwerksdicke jeweils ausgeführt wird, zeigt die Übersicht. Die Umfassungswände des Haustechnikraumes werden 24 cm stark im Material der Außenwände ausgeführt, um eine thermische Trennung zu gewährleisten.

Durch die Wahl der zum Einsatz kommenden Baustoffe haben Sie auch in den Kellerräumen ein gesundes Raumklima und gute Dämmeigenschaften der Außenwände. Es wurde bei der Kalkulation davon ausgegangen, dass der Keller mit einer max. Anfüllhöhe von 180 cm ausgeführt wird.



Mehrsparten-Hauseinführung

Hauff Hauseinführung Hausanschlüsse Um die Arbeit aller Versorgungsträger zu erleichtern, empfehlen wir Ihnen die Mehrsparten- Hauseinführung der Firma HAUFF-TECHNIK.

Hierbei erfolgt die Einführung aller Versorgungsleitungen (Strom, Gas, Wasser, Telefon u. ä.) in nur einer Wanddurchführung.

Diese Leistung ist im Festpreis noch nicht enthalten.



Bei Ziegelmauerwerk arbeiten wir mit der Firma WIENERBERGER zusammen.

Wienerberger Ziegel Bezeichnung Kellerziegel T16
Außenwandstärke 36,50 cm
Wärmeleitzahl λR = 0,16 W/mK
*U-Wert 0,47 W/(m²K)
*Schallschutzwert 47 dB
*Feuerwiderstandsklasse F 120 A



Beim Keller aus Porenbetonmauerwerk kommt YTONG aus dem Hause XELLA zum Einsatz.

Xella Ytong Porenbetonstein Bezeichnung PPW 4/05
Außenwandstärke 30,00 cm
Wärmeleitzahl λR = 0,12 W/mK
*U-Wert 0,36 W/(m²K)
*Schallschutzwert 44 dB
*Feuerwiderstandsklasse F 180 A


* Angaben inkl. Innen- und Außenputz



Mit den zum Einsatz kommenden Baustoffen bieten auch die Kellerräume ein gesundes Raumklima und weisen durch ihre Außenwände gute Dämmeigenschaften auf. Bei der Kalkulation gehen wir davon aus, dass der Keller mit einer maximalen Anfüllhöhe von 180 cm ausgeführt wird. Die tragenden Innenwände des Kellers mauern wir entweder in YT ONG oder in Ziegel gemäß Wahl des Außenwandbaustoffes.



Kellerfenster

mea-group Kellerfenster Das Rohbau-Unternehmen verwendet für die Kellerfenster Produkte des Herstellers MEA Bausysteme.

Mealuxit Kellerfenster Hierbei werden standardmäßig Fenstereinsätze in der Größe 80 x 60 cm verarbeitet. Sie besitzen ein 5-Kammerprofil mit Dreh-Kippfunktion (Ug-Wert = 1,1 W/m2K) und weisen Wohnraumqualität auf. Das Gesamtsystem mit passender Wechselzarge vom Typ MEA LUXIT mit Perimeter-Abdeckrahmen hat einen Uw-Wert von 1,3 W/m2K.

An der Außenwand sind vorgesetzte Lichtschächte des Typs MEA MAX aus Kunststoff mit integrierter Hebesicherung des begehbaren Gitterrostes vorgesehen. Zum Leistungsumfang gehören auch die notwendigen Zubehörteile für den erforderlichen Anschluss an das Entwässerungssystem.

Keller-Lichtschacht mit Gitterrost

Dieser Lichtschachttyp ist bereits mit einem integrierten Aufsatz ausgestattet, der eine Höhenanpassung von bis zu 25 cm erlaubt. Sollten die örtlichen Bedingungen es erfordern, werden Ihnen die notwendigen Zwischenelemente zur weiteren Erhöhung im Zusatzauftrag angeboten – ggf. auch überfahrbare Lichtschächte. Die Anzahl der Kellerfenster und Keller-Lichtschächte entnehmen Sie bitte den jeweiligen Hausprospekten oder Angebotsplänen. Der Einbau der Kellerfenster und Lichtschächte sowie die erforderlichen Anputzarbeiten im Lichtschachtbereich sind im Leistungsumfang des Rohbauers enthalten.

 

Treppe Kellergeschoss

Kellerinnentreppe Stahlbetonkellerinnentreppe Vom Keller ins Erdgeschoss wird eine massive Stahlbeton-Fertigtreppe aus dem Hause RÖCKELEIN oder DENNERT eingebaut.

Die Fuge zwischen Wand und Treppenlauf wird durch die Rohbaufirma mit einem Dämmstreifen sofort nach dem Einbau der Treppe verschlossen.


Die lichte Rohbauhöhe des Kellers beträgt ca. 2,35 m. Durch den zusätzlichen Fußbodenaufbau im Untergeschoss (beim Einbau von Wärmedämmung und Estrich) verringert sich die Raumhöhe entsprechend.

 

Abdichtung

Deitermann Kellerabdichtung Eine der größten Gefahren am Bau ist ein undichter Keller.
Aus diesem Grund wird bei der Ausführung ein besonderes Augenmerk auf die Abdichtung Ihres Kellers gelegt. Hier vertrauen wir auf die Produkte und Lösungen der Firma DEITERMANN.

In der Standardausführung erfolgt die Abdichtung der Keller gegen Bodenfeuchte und nicht stauendes Sickerwasser gemäß DIN 18195 Teil 4.

Zur Ausführung kommt eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung vom Typ weber.tec Superflex 10. Sie entspricht den Richtlinien für die Planung und Ausführung von Abdichtungen erdberührter Bauteile. Hierbei wird in 2 Arbeitsgängen eine Bitumendickbeschichtung mit einer Mindesttrockendichte von 3 mm auf die Kelleraußenwände aufgebracht. Die flexible Abdichtung ist zwingend im System auszuführen.

Alternativ ist auch eine Abdichtung mittels Bitumenschweißbahn oder selbstklebenden Bitumenbahnen weber.tec 913 entsprechend DIN 18195 möglich.

Außerdem im Leistungsumfang enthalten: Verschluss von Fehlstellen, Rohrdurchführungen, Voranstrich mit weber.tec 901 (Eurolan 3 K) Bitumenemulsion sowie die Erstellung von Gebäudetrennfugen und Hohlkehlen.

Schutz- und Drainageplatten schützen die vertikale Feuchtigkeitssperre vor mechanischer Beschädigung und sorgen für schnellen Abfluss des auftretenden Wassers. Der obere Abschluss wird mit einer systembezogenen Kappleiste fixiert. Um das Aufsteigen von Erdfeuchtigkeit zu verhindern, erhalten die Mauerwände horizontale Mauersperrbahnen G200 DD . Sie verfügen über mindestens 15 cm Überstand und werden damit später gemäß DIN an die Horizontalabdichtung angeschlossen. Der Sockelbereich (20 cm unter Oberkante Gelände bis 30 cm über Oberkante Gelände) erhält eine flexible Dichtungsschlämme des Typs weber.tec Superflex D 2. Im Bauablauf achten wir darauf, dass die Dichtschlämme vor der KMB-Dichtung aufgebracht wird.


Fordern die örtlichen Verhältnisse eine Abdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser oder drückendes Wasser (z. B. Grundwasser), muss eine Abdichtung nach DIN 18195 Teil 6 erfolgen.

Die Mehrkosten dafür werden Ihnen separat angeboten.

Zur Ausführung kommt dann eine kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung, eine Bitumenschweißbahn oder die Ausführung als „Weiße Wanne“ mit Kapillarsperre. Unsere Planungsingenieure und unsere Meisterbetriebe beraten Sie dazu ausführlich.


Wichtig!
Nur eine fachgerechte und kompromisslos hochwertige Abdichtung ist der Garant für die maximale Trockenheit Ihrer Kellerräume!


Seit über 30 Jahren produziert DEITERMANN 2-komponentige, kunststoffmodifizierte Bitumenmassen. Und dies in einer Perfektion, die DEITERMANN die Marktführerschaft in diesem Bereich einbrachte. 30 Jahre Erfahrung, das sind auch 30 Jahre Forschung, Entwicklung und Produktoptimierung. Ein Perfektionierungsprozess, der sich an der Produkthistorie ablesen lässt.


Sichere Bauwerksabdichtung, die jeder Wasserbelastung standhält.


Die falsche oder unzureichende Beachtung der tatsächlich zu erwartenden Belastung des Bauwerks durch Wasser ist oftmals Ursache von Schäden im erdberührten Bereich.
Eine sorgfältige Untersuchung und genaue Kenntnis der Bodenverhältnisse vor Beginn der Abdichtungsmaßnahme ist somit von größter Wichtigkeit. Grundsätzlich lassen sich diese Beanspruchungen auf das Kellerbauwerk in verschieden wirkende Lastfälle gliedern:


DIN 18195-4 – Bodenfeuchte/nichtstauendes Sickerwasser

Bodenfeuchte und nicht stauendes Sickerwasser Bodenfeuchte ist im Erdboden vorhandenes kapillargebundenes Wasser, z. B. Saugwasser, Haftwasser und Kapillarwasser. Wasser, das sich durch die Kapillarkräfte auch entgegen der Schwerkraft fort leiten lässt.

Eine dem Lastfall Bodenfeuchte vergleichbare Belastung wird durch das von Niederschlägen herrührende, nichtstauende Sickerwasser erzeugt.

Nichtstauendes Sickerwasser ist Oberflächen und Sickerwasser in tropfbar flüssiger Form, das auf die Abdichtung keinen hydrostatischen Druck ausübt.

Mit diesem Lastfall darf nur gerechnet werden, wenn der Boden bis zu einer ausreichenden Tiefe unter der Fundamentsohle und auch das Verfüllmaterial der Arbeitsräume aus stark durchlässigen Böden z. B. Sand oder Kies besteht.

Das anfallende Wasser muss bis zum freien Grundwasserstand absickern können. Nichtstauendes Sickerwasser ist auch bei schwachdurchlässigen Böden in Kombination mit einer funktionstüchtigen Dränung nach DIN 4095 anzunehmen.



DIN 18195-6 – Drückendes Wasser/aufstauendes Sickerwasser.

Drückendes Wasser und aufstauendes Sickerwasser Drückendes Wasser ist Wasser, das von außen Druck auf das Bauwerk ausübt. Dieser Druck ist wiederum abhängig von der umgebenen Wassersäule.

Der Lastfall drückendes Wasser wird unterschieden in aufstauendes Sickerwasser und Grundwasser.

Bei wenig durchlässigen Böden, mit einem Durchlässigkeitsbeiwert ≤=10–4/m/s, muss damit gerechnet werden, dass sich in den Arbeitsräumen eindringendes Sickerwasser vor den Bauteilen zeitweise aufstaut, und dieses als drückendes Wasser beansprucht. Drückendes Wasser ist ebenfalls anzunehmen, wenn Grundwasser das Bauwerk beansprucht.

Fachgerechte Kellerabdichtung nach DIN Lastfall Drückendes Wasser


DEKRA Qualitätsüberwachung

1. Begehung - Prüfung vor Verfüllen der Baugrube (entfällt bei Haus auf Bodenplatte)

Alle Fehler, die vor dem Verfüllen der Baugrube übersehen werden, können später nur kostenintensiv behoben werden. Hier geht es also um die „trockenen und stabilen Füße“, auf denen Ihr Haus später steht.

 

Mauerwerk Wohngeschosse

Wer heute baut, muss weiterdenken. Denn ein Bauwerk verändert den natürlichen Lebensraum auf lange Sicht! Wenn wir unsere Umwelt erhalten wollen, brauchen wir eine ökologisch vorausschauende Bauweise. Aus diesem Grund verwenden unsere Mitgliedsfirmen beim Bau Ihres Hauses den von Ihnen gewählten Baustoff Porenbeton oder Ziegel. Den Unterschied zeigt Ihnen die Tabelle auf dieser Seite.



YTONG
Die Hauptbestandteile von YT ONG sind Kalk, Sand und Wasser – natürliche Elemente, die einen Großteil der Erdkruste bilden. Dabei sorgt der Planstein YT ONG durch Millionen kleiner Luftporen für eine beispielhafte Wärmedämmung und hohe Wärmespeicherung. Das Ergebnis: Im Sommer bleibt die Hitze draußen, im Winter die Wärme drinnen.



ZIEGEL
Planfuge mit Mörtelschlitten In einem speziellen Produktionsverfahren erhalten Ziegel unzählige kleine Luftporen, die wie ein Wärmepolster wirken. Die optimierte Lochgeometrie gemeinsam mit einer sorgfältigen Tonaufbereitung gewährleistet ein ausgewogenes Verhältnis von Wärmeschutzund Speichereigenschaften. Der natürliche Austausch der Luftfeuchtigkeit sorgt für ein angenehmes Raumklima und geringe Heizkosten. Bei der Ausführung werden die Plansteine im Dünnbettverfahren nach DIN 1053 verklebt.

Die tragenden Innenwände sowie die Treppenhausbegrenzungswände mauern wir ebenfalls in Porenbeton oder Ziegel in den entsprechenden Stärken.

Die lichte Rohbauhöhe im Erdgeschoss beträgt 2,64 m und im Dachgeschoss 2,69 m.

Alle notwendigen Formsteine und Ergänzungsprodukte werden von der Rohbaufirma in dem von Ihnen gewählten Baustoff verwendet. Bei Ziegelmauerwerk führt der beauftragte Betrieb sämtliche Leibungen mit einer ebenen Oberfläche aus – als Voraussetzung für den späteren Einbau der Fenster.

Bei Doppelhäusern erstellen wir die Haustrennwände mit Steinen (d = 17,5 cm) einer höheren Rohdichteklasse (ab 1,4) und dazwischen liegender Schalldämmlage aus 4 cm Steinwolle gemäß DIN . Wir gehen von einer zeitgleichen und baugleichen Errichtung beider Haushälften aus.

Bei einem Zweifamilienhaus werden die Begrenzungswände des Treppenhauses und die Wohnungstrennwände in Kalksandstein gemauert. Nicht tragende Zwischenwände entstehen in massiver Ausführung aus Porenbeton- oder Ziegelsteinen in entsprechender Stärke.



Beim Porenbetonmauerwerk kommt YTONG aus dem Hause XELLA zum Einsatz.
Xella Ytong Porenbetonstein Bezeichnung PPW 2-0,35
Außenwandstärke 30,00 cm
Wärmeleitzahl λR = 0,09 W/mK
*U-Wert 0,28 W/(m²K)
*Schallschutzwert 44 dB
*Feuerwiderstandsklasse F 180 A



Bei Ziegelmauerwerk arbeiten wir mit der Firma WIENERBERGER zusammen.

Wienerberger Ziegel Bezeichnung Planziegel T10
Außenwandstärke 36,50 cm
Wärmeleitzahl λR = 0,10 W/mK
*U-Wert 0,25 W/(m²K)
*Schallschutzwert 47 dB
*Feuerwiderstandsklasse F 120 A




Treppe Wohngeschosse

Kellerinnentreppe Stahlbetonkellerinnentreppe Die Treppe vom Erdgeschoss ins Ober-/Dachgeschoss (oder in ein Studio, falls vorhanden) wird als massive Stahlbeton-Fertigtreppe aus dem Hause RÖCKELEIN ausgeführt. Die Fugenausbildung erfolgt analog der Treppe vom Keller ins Erdgeschoss.

Rollläden

Rollläden erhöhen den Wohnwert eines Gebäudes beträchtlich. Nicht nur, weil sie Schutz gegen Sonne, Regen, Schall und die Blicke allzu neugieriger Passanten oder Nachbarn bieten, sondern auch als temporärer Wärmeschutz zur Energieeinsparung.

Diese zeitgemäßen Fertigbau-Elemente entsprechen durch ihre jahrelange Weiterentwicklung heute allen Ansprüchen an modernes und energieeffizientes Bauen. Dabei bieten die praxisbewährten Rollladenkästen von BECK & HEUN neben der konsequenten Erfüllung der geltenden bauphysikalischen Richtwerte zahlreiche weitere Vorteile:

  • Durch die Integration in die Außenwand sind optisch elegante Lösungen ohne Beeinträchtigung der Fassadengestaltung und der Größe der Fensterflächen möglich. Gleichzeitig wird so die Verwitterung und Verschmutzung des Kastens vermieden – er bleibt dauerhaft funktionsfähig.
  • Der Einbau ist bereits in der Rohbauphase problemlos möglich. Auf diese Weise vermeiden Sie eine kostenaufwendige nachträgliche Montage.
  • Auch die Installation von Elektro-Antrieben ist ohne Schwierigkeiten machbar – sogar als Nachrüstung.
  • Rollladenkästen bieten eine erhöhte Diebstahlsicherung.
    Der Grund: Das Hochschieben des Rollladens von außen wird durch seinen Lauf innerhalb der Fensterlaibung – gepaart mit entsprechenden Verriegelungsvorrichtungen – fast unmöglich gemacht.
  • Der architektonischen Gestaltung der Fassade mit unterschiedlichsten Fensterformen, Loggia- oder Balkontüren sind kaum Grenzen gesetzt. Die Gewähr für die einwandfreie konstruktive Lösung bieten die praxiserprobten, perfekt durchkonstruierten Rollladenkasten-Fertigteile.


Sämtliche Fenster im Erdgeschoss werden mit einem wärmegedämmten Leichtbau-Rollladenkasten des Typs ROKA THERM RG (raumseitig geschlossen) der Firma BECK & HEUN versehen – einschließlich Welle. Ausgenommen davon sind Schräg- oder Sonderfenster. Für die Rollladengurte im Inneren des Gebäudes sind passende winddichte Gurt-Auslasskästen in der Wand vorgesehen.

Rollläden von Beck und Heun - wärmegedämmt und raumseitig geschlossen



Geschossdecken

Mit Ausnahme des Spitzbodens werden die Geschossdecken in einer Stärke von 20 cm als Stahlbeton–Vollmontagedecke System DX oder SU PRA PLAN samt Ringanker hergestellt. Das System stammt von DENNERT oder RÖCKELEIN . Sollte die Statik es erforderlich machen, führen wir die Decke auch als Filigrandecke aus. Die Deckenfugen werden vom Rohbau-Unternehmen in Q1-Qualität (= Grundverspachtelung) verspachtelt. Der umlaufende Ringanker erhält in Deckenhöhe eine Dämmung von mind. 5 cm WLG 035. Die Bewehrung und Einbindung in die Innenwände erfolgt nach Statik.

Flachdach

Bei einem Haus mit Flachdachausführung wird ebenfalls eines der beiden Deckensysteme verwendet und die Attika aufgemauert.

Balkon

Ist an Ihrem Haus ein Balkon geplant, erhält dieser eine thermisch getrennte oder gedämmte Stahlbetonplatte (SCHÖCK-Isokorb) gemäß Ausführungsplanung.

Schornstein

Für die standardmäßig enthaltene Heizungsanlage ist kein Schornstein erforderlich. Möchten Sie einen Kamin, Holzpellet-Ofen oder eine Feuerstelle mit Festbrennstoffen anschließen, bieten Ihnen unsere angeschlossenen Mitglieder den Einbau eines Schornsteines auf Wunsch gern an.

Weil Schornsteine vom Keller bis über den Dachfirst hinausreichen, sind Änderungen an der Schornstein-Anlage nachträglich nur mit großem Aufwand zu realisieren. Diese Anlagen sollten daher sorgfältig geplant werden. Wünschen Sie in Ihrem Haus einen Schornstein, bauen die Mitgliedsunternehmen wahlweise Schornsteine unserer Partner WIENERBERGER bzw. RÖCKELEIN ein. Diese bestehen aus Kaminfeuersteinen mit Schamott-Einsatz, Wärmedämmung, Rauchrohr-Anschluss, Kondensatablauf, Reinigungstür und der notwendigen Befestigung im System. Im Bereich angrenzender Wände wird der Schornstein entsprechend den geltenden Feuerschutzbestimmungen hinterfüttert.




[Bau- und Leistungsbeschreibung CreativHaus - Stand 01.2010]