KFW EFFIZIENZHAUS 70/55/40 und KfW EFFIZIENZHAUS 40PLUS

ENERGIESTANDARDS IM MASSIVHAUS UND FERTIGHAUS NEUBAU

Die Wichtigsten Energiestandards im Überblick

Eine der wichtigsten Entscheidungen welche Sie als Bauherr heute bei einem Neubau treffen müssen ist der angestrebte Energiestandard des neuen Hauses. Der Energiestandard eines Gebäudes legt fest, wie hoch der Energiebedarf pro Quadratmeter Energiebezugsfläche und Jahr sein darf. Doch diese Festlegung hat weitreichende Konsequenzen - Sie entscheiden wieviel Energie ihr neues Haus verbraucht und damit wie hoch zukünftig die Unterhaltskosten Ihres Hauses sein werden. Eine Entscheidung die maßgeblich den späteren Wert Ihrer Immobilie bestimmt.

Dabei bieten Häuser mit einem hohem Effizienzstandard und niedrigem Energieververbrauch noch weitere, wichtige Vorteile: Sie sorgen für Ihre Unabhängkeit von immer teurer werdenden fossilen Brennstoffen und für ein wohngesundes, ausgeglichenes Raumklima sowohl im Sommer als auch im Winter.

Es lohnt sich also sich über den Bau eines Effizienzhauses Gedanken zu machen und nicht nur den gesetzlich vorgeschriebenen Standard nach aktueller Energieinsparverordnung (EnEV) anstreben. Der aktuelle Energiestandard nach EnEV ist zwangsläufig bereits nach wenigen Jahren veraltet - denn eine EU-Richtlinie schreibt bis 2020 den Nullenergiestandard für Neubauten verbindlich vor. Um den Nullenergiestandard für Neubauten in Deutschland umzusetzen findet alle paar Jahre eine Novellierung der EnEV statt. Die nächste Novellierung (EnEV 2012) ist bereits für 2013 geplant.

Leider werden im Baubereich von den Herstellern für den Energiestandard von Gebäuden die unterschiedlichsten Bezeichnungen verwendet, doch nicht jede Bezeichnung leistet eine klare Aussage über die energetische Qualität eines Hauses. So ist z.B. der Begriff Energiesparhaus nicht verbindlich definiert - der Bauherr kann keinerlei Rückschlüsse auf das tatsächliche Einsparpotenzial ableiten. Anders verhält es mit den Begriffen Niedrigenergiehaus, Passivhaus oder Kfw Effizienzhaus. Hier existieren klar festgelegte Grenzen für den Heizwärmebedarf und den Primärenergiebedarf im Vergleich zum Referenzgebäude gemäß Energieeinsparverordnung. Das Niedrigenergiehaus erfüllt dabei lediglich die Anforderungen gemäß gültiger EnEV. Welche Anforderungen an ein Effizienzhaus 70 und Effizienzhaus 55 können Sie auf den entsprechenden Unterseiten nachlesen. Generell stellt der Bau eines Effizienzhaus 70 oder 55 heute dank hervorragender Dämmeigenschaften der Bau-Materialen und hochentwickelter Haustechnik keine großen Herausforderungen mehr dar und läßt sich kosteneffizient umsetzen.

Unser Tip: Bauen Sie bereits heute für die Zukunft!

Der Trend geht unaufhaltsam in Richtung Effizienzhaus und sogar Plus-Energiehaus. Bauen Sie ein Effizienzhaus 70 oder 55 oder Plus-Energiehaus und nutzen Sie die bereitgestellten Fördermittel. Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Förderprogramme für den Bau energiesparender Effizienzhäuser. Die Energiestandards Effizienzhaus 70, Effizienzhaus 55, Effizienzhaus 40 und das Passivhaus werden mit zinsvergünstigten Darlehen in Höhe von 50.000 Euro je Wohneinheit und je nach angestrebtem KfW-Effizienzhaus-Niveau zusätzlich mit einem Tilgungszuschuss bis zu 10 % der Kreditsumme gefördert.

Die aktuellen Konditionen erfahren Sie auf der Internetseite der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

MASSIVHAUS SÜD bieten Ihnen jeden Haustyp auch als enegiesparendes Effizienzhaus 70 und Effizienzhaus 55 zum Festpreis an. Geeignete Haustypen erhalten Sie auch als Effizienzhaus 40 und in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage sogar als Energie-Plus-Haus. Sprechen Sie mit uns.