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Solaranlage
Etwa 50 % des Energiebedarfs der Bundesrepublik Deutschland (ähnliches gilt für Österreich und die Schweiz) werden zur Bereitstellung von so genannter Niedertemperaturwärme, also Wärme bis 100°C, gebraucht. Diese Niedertemperaturwärme wird hauptsächlich zur Brauchwasserbereitung und zum Heizen eingesetzt.
In diesen Bereichen hat die Sonnenenergie gute Chancen, mittels der Kollektortechnik ( Solaranlage ) einen immer größer werdenden Anteil an der Energieversorgung zu erreichen.
Das Herzstück einer Solaranlage ist der Sonnenkollektor.
Wie funktioniert ein solcher Kollektor.
Der einfachste Kollektor der Welt, jeder hat ihn.
In einem einfachen Gartenschlauch, der auf einer Wiese ausgebreitet ist, erwärmt sich das darin befindliche Wasser ohne weiteres auf Temperaturen von 50° - 60° C. Ursache dafür ist die im Überfluss vorhandene Sonnenenergie.
Das Prinzip, das dahinter steckt, ist bei einem Gartenschlauch ähnlich wie bei einem Hochleistungskollektor. Kernstück eines Hochleistungskollektors sind Rohre die mit einer speziellen schwarzen Farbe beschichtet sind ( Absorber ).
Genau so wie bei unserem ausgebreiteten Gartenschlauch werden die Rohre durch die Sonnenenergie erwärmt ( Umwandlung der Sonnenstrahlung in Wärme ).
Damit aber hier, nicht wie beim Gartenschlauch ein Grossteil der absorbierten Sonnenenergie wieder an die Luft abgegeben wird sind die Absorber isoliert und hinter Glas in einer "Strahlenfalle" (ähnlich wie bei dem Treibhauseffekt).
Das warme Wasser aus dem Absorber wird vom Dach in einem isolierten Behälter im Heizungsraum gespeichert und kann später bei Bedarf genutzt werden.
Die Sonnenkollektoren sollten mit einem Neigungswinkel von ca. 45 Grad in Richtung Süden aufgebaut werden.
Was die Größe der benötigten Kollektorfläche betrifft, so geht man bei einem durchschnittlichen Tagesverbrauch von ca. 50 Liter/Person davon aus, dass 1,6 - 1,8 m2/Person genügen. Bei Abweichung von der Südausrichtung entsprechend mehr. Das Speichervolumen sollte im Falle eines Druckspeichers bei ca. 100 Liter/Person liegen.
„Kosten und Wirtschaftlichkeit“
Eine ausgereifte Solaranlage zur Warmwasserbereitung für einen 4-Personen-Haushalt kostet heute zwischen 3000 und 4000 Euro (ohne Montagekosten). Diese Kosten können durch staatliche Förderprogramme stark gesenkt werden, so dass eine Sonnenkollektoranlage durchaus sehr kostengünstig errichtet werden kann. Die Höhe der Förderung ist regional sehr unterschiedlich.
Abschließend sei noch gesagt das eine Solaranlage nicht nur durch einfache Kostenvergleiche mit konventionellen Systemen beurteilt werden darf. Die Kosten von Umweltschäden durch die Verwendung von Öl, Gas, Kohle und Uran sind schließlich im Energiepreis nicht enthalten.
Nicht nur die Aktionshäuser von Massivhaus-Sued haben Umweltschonende Heiztechnik. Schauen Sie doch einfach mal rein.
Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.
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